Steuerberater Mallorca http://steuerberater-mallorca.posterous.com Steuerberater Mallorca Spanien • Marcos Vera-Stein spricht selbstverständlich Deutsch und Englisch posterous.com Wed, 09 Mar 2011 12:47:27 -0800 Spanien kein "El Dorado" für Migranten http://steuerberater-mallorca.posterous.com/spanien-kein-el-dorado-fur-migranten http://steuerberater-mallorca.posterous.com/spanien-kein-el-dorado-fur-migranten

Spanien hat mit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise 2008 seine Attraktivität für arbeitssuchende arme Migranten eingebüßt. Spanien leidet unter einer Arbeitslosenrate von 20 Prozent, bei den Immigranten erreicht sie 30 Prozent. Wer will noch nach Spanien?

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Vor den Kanarischen Inseln gibt es Szenen wie diese aus dem Jahr 2006 kaum mehr. Dort kommen so gut wie keine Bootsflüchtlinge mehr an. Foto: dpa

Spanien hat an Anziehungskraft verloren

Madrid.  Spanien hat mit Entwicklungshilfe und Rücknahmeabkommen den Flüchtlingsstrom auf die Kanaren gestoppt. Heute kommen kaum noch Boote an. Für Flüchtlinge ist Spanien kein Eldorado mehr.

"Es hat keine Zunahme der Immigration gegeben", sagte Spaniens Außenministerin Trinidad Jiménez vor wenigen Wochen, als nach der Revolution in Tunesien tausende Nordafrikaner begannen, sich übers Mittelmeer auf den Weg nach Italien zu machen. Spanien ist von den jüngsten Migrantenströmen nicht berührt. Tunesien, Libyen und Ägypten sind weit weg, im nahen Marokko und Algerien ist es bisher weitgehend ruhig geblieben.

Doch auch Spanien kennt die Erfahrung, plötzlich zum Anziehungspunkt tausender Bootsmigranten zu werden. Im Frühjahr und Sommer 2006 landeten in kurzer Zeit hunderte Cayucos - wacklige Holzboote, in denen etliche dutzend Menschen Platz finden - auf Teneriffa und den anderen Kanareninseln. Sie waren von Mauretanien und Senegal aus in See gestochen, um nach tagelanger strapaziöser Überfahrt über den Atlantik spanischen Boden zu erreichen. Fast 32 000 Menschen, die allermeisten Schwarzafrikaner, kamen in jenem Jahr auf den Kanaren an und sorgten für internationale Schlagzeilen und überfüllte Aufnahmelager. Heute sind die Lager leer: Im vergangenen Jahr erreichten nur noch 196 Bootsmigranten eine der Kanarischen Inseln. Auch an den übrigen Küsten Spaniens kommen immer weniger Menschen in Cayucos oder den kleineren Pateras an: knapp 3500 im vergangenen Jahr, nach 7500 vor fünf Jahren.

Der Rückgang hat mehrere Ursachen. Die meisten Afrikaner, die vor fünf Jahren auf den Kanaren landeten, blieben in Spanien, weil es keine Rücknahmeabkommen mit ihren Herkunftsländern gab. Das hat sich geändert. Die spanische Regierung setzte ihren diplomatischen Apparat in Bewegung, eröffnete neue Botschaften, versprach und gewährte Entwicklungshilfe und konnte dafür die ersehnten Rücknahmeabkommen unterzeichnen.

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Wed, 23 Feb 2011 14:20:49 -0800 “23-F” - der Putsch in Spanien vor 30 Jahren http://steuerberater-mallorca.posterous.com/23-f-der-putsch-in-spanien-vor-30-jahren http://steuerberater-mallorca.posterous.com/23-f-der-putsch-in-spanien-vor-30-jahren

Es ist der 23. Februar 1981. Jemand brüllt: „Alle zu Boden!“ Dann schießt jemand. Als die Feuersalve nach zehn Sekunden verstummt, sind alle Abgeordneten unter ihren Sitzen verschwunden. Mit Ausnahme von drei Männern: dem Kommunistenchef Santiago Carrillo, dem Vizeregierungschef, General Manuel Gutiérrez Mellado, und dem Regierungschef Adolfo Suárez. Oberstleutnant Antonio Tejero hat mit rund 200 Polizisten das spanische Parlament gestürmt, hält die Abgeordneten einen Abend und eine Nacht als Geiseln und wartet auf „eine zuständige militärische Autorität“, die den Putsch vollenden soll. König Juan Carlos macht dem Spuk mit einer Fernsehansprache nach Mitternacht, in der er seine Treue zur demokratischen Verfassung bekundet, ein Ende.

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Sanchos Esel

Anatomie eines Augenblicks

Leider kann ich an dieser Stelle nicht die Geschichte der erwogenen, geplanten, sogar angefangenen Blogeinträge erzählen, denn es liegt nun einmal in der Natur der Sache, dass der Blog - so spontan und leicht er in der äußeren Form auch daherkommen mag - nur zu Ende geschriebene Texte erträgt. Zumindest dieser Blog; der Blog, wie ich ihn verstehe. Heute allerdings tritt der umgekehrte Fall ein: Ich lasse alle erwogenen, geplanten, sogar angefangenen Blogeinträge links liegen und widme mich dem 23-F. Ein hübsches Kürzel, nicht wahr? Auf deutsch müsste man sagen: dem Putsch des 23. Februar 1981, dessen dreißigster Jahrestag heute ist. Manche würden sogar noch differenzieren und nicht vom Putsch, sondern vom „Putschversuch" reden.

Sanchos Esel
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Anatomie eines Augenblicks

23. Februar 2011, 16:00 Uhr

Leider kann ich an dieser Stelle nicht die Geschichte der erwogenen, geplanten, sogar angefangenen Blogeinträge erzählen, denn es liegt nun einmal in der Natur der Sache, dass der Blog - so spontan und leicht er in der äußeren Form auch daherkommen mag - nur zu Ende geschriebene Texte erträgt. Zumindest dieser Blog; der Blog, wie ich ihn verstehe. Heute allerdings tritt der umgekehrte Fall ein: Ich lasse alle erwogenen, geplanten, sogar angefangenen Blogeinträge links liegen und widme mich dem 23-F. Ein hübsches Kürzel, nicht wahr? Auf deutsch müsste man sagen: dem Putsch des 23. Februar 1981, dessen dreißigster Jahrestag heute ist. Manche würden sogar noch differenzieren und nicht vom Putsch, sondern vom „Putschversuch" reden.

Nun, es war natürlich beides, ein Putsch und ein Putschversuch. Er hat nur nicht sehr lange gedauert, nämlich etwas mehr als achtzehn Stunden. Heute erinnert die Zeitung ABC auf der dritten Seite an den ehemaligen Vizepräsidenten unter Adolfo Suárez, General Gutiérrez Mellado. Das ist der Mann, der sich - so wenig wie Suárez und Santiago Carrillo - von den Putschisten nicht gängeln ließ und die unter Waffengefuchtel gegebenen Kommandos im Plenarsaal des Parlaments einfach ignorierte, ja der Gefahr lief, sich mit einem Uniformierten der Guardia Civil zu prügeln. Der Gastautor des ABC-Kommentars, Eduardo Serra, der ehemalige Verteidigungsminister unter Aznar und Mitarbeiter des Generals in der Stiftung gegen Drogenabhängigkeit (FAD), feiert Gutiérrez Mellado als „Symbol legitimer Macht", und er tut es seinerseits als Politiker, der sich damals vor dreißig Jahren genauso unter die Bänke warf wie alle anderen, den Parlamentssekretär eingeschlossen. Nur eben Suárez, Carrillo und Gutiérrez Mellado duckten sich nicht. 

„Bis auf eine Handvoll entschlossener Menschen, die ihre Bereitschaft zu erkennen gaben, für die Verteidigung der Demokratie ihre Haut zu riskieren, zog sich das gesamte Land zwischen die eigenen vier Wände zurück, um abzuwarten, ob der Putsch scheiterte. Oder Erfolg hatte." Das ist nicht gehässig, sondern eine ziemlich genaue Bewertung dessen, was geschah. Deshalb ist den Zeitungskommentaren von heute auch durchaus Erleichterung anzuhören. Wir haben Glück gehabt, sagen sie, es hätte auch anders ausgehen können. Am 23. Februar 1981 wurde ein Gespenst vertrieben, das wohl nicht wiederkommt.
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Wed, 23 Feb 2011 09:35:09 -0800 Europäische Fachmesse zum Steuern sparen http://steuerberater-mallorca.posterous.com/europaische-fachmesse-zum-steuern-sparen http://steuerberater-mallorca.posterous.com/europaische-fachmesse-zum-steuern-sparen

TAX AVOIDANCE EXPO findet am 8. und 9. September 2011 im Starling Hotel am Flughafen Genf in der Schweiz statt.

Als Organisator der Messe tritt De Ferrante Exhibitions BV, Utrecht, Niederlande, auf.

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Tax Avoidance Expo: Europäische Fachmesse zum Steuern sparen für kleine und mittlere Unternehmen

Die Steuern sind eine der zeitaufwändigsten und unangenehmsten Aspekte internationaler Geschäftstätigkeit. Insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen in Europa haben mit steuerlichen Fragen und Problemen im eigenen Land und den Ländern zu kämpfen, in denen sie geschäftlich tätig sind. Fortdauernd werden neue Bestimmungen und Gesetze eingeführt, und die nationalen Behörden schreiben regelmäßig geänderte Richtlinien, Steuertarife und Reglements vor. Für den Kleinunternehmer häufig ein undurchdringliches Verwaltungsdickicht. Die Niederlassungen von Großunternehmen und Multinationals liegen hingegen in Steuerparadiesen, wo sie die Möglichkeit haben, ihre Organisation in einer Weise zu strukturieren, dass sie maximale steuerliche Vorteile nutzen können. Die meisten kleinen Unternehmer jedoch haben keine Zeit und keinen Zugriff auf die Kenntnisse internationaler Steuerfachleute und überlassen ihre Steuererklärung dem ansässigen Steuerberater oder sogar ihrer eigenen Buchhaltung. In manchen Fällen können Eigentümer eines internationalen Unternehmens, denen eine gute steuerliche Beratung fehlt, bei einer Geschäftstransaktion mit drei verschiedenen Steuersystemen konfrontiert werden.

Auf der TAX AVOIDANCE EXPO, der neuen, in diesem Jahr in Genf stattfindenden Messe, können sich kleine und mittlere Unternehmen über völlig legale Steuertipps informieren, die dazu dienen, den Steuerdruck zu verringern und damit die Ertragslage des Unternehmens zu steigern. Nach Aussage des Messeorganisators E.E. de Ferrante handelt es sich ?absolut nicht um eine Veranstaltung zum Steuern hinterziehen, sondern kann der Aussteller die Besucher dabei unterstützen, ihre Kosten zu drücken und den Gewinn zu steigern. Und je höher die Gewinne der Betriebe sind, umso besser läuft die Wirtschaft, also ein Vorteil für uns alle?.

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Wed, 23 Feb 2011 04:59:33 -0800 Untitled http://steuerberater-mallorca.posterous.com/43933525 http://steuerberater-mallorca.posterous.com/43933525
Spanien: Ein Volk mit weing Hofnung

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Wed, 23 Feb 2011 04:58:28 -0800 Untitled http://steuerberater-mallorca.posterous.com/43933465 http://steuerberater-mallorca.posterous.com/43933465
Spanien: ein Volk mit wenig Hofnung

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Tue, 22 Feb 2011 08:09:56 -0800 Schulden der öffentlichen Haushalte: 2 oder 6 Billionen? http://steuerberater-mallorca.posterous.com/schulden-der-offentlichen-haushalte-2-oder-6 http://steuerberater-mallorca.posterous.com/schulden-der-offentlichen-haushalte-2-oder-6

Der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen hat eine Summe von über sechs Billionen Euro errechnet.
http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Experte-Staatsverschuldung-deutlich-groesser_aid_835005.html
Raffelhüschen rechnet zur Gesamtverschuldung oder "Nachhaltigkeitslücke" auch jene finanziellen Rücklagen hinzu, die der Staat eigentlich bilden müsste, um die künftigen Ausgaben finanzieren zu können - beispielsweise Pensionen für Beamte. "Vor allem versprechen wir mehr Sozialleistungen, als wir uns in Zukunft werden leisten können"

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Öffentliche Schulden nun bei fast zwei Billionen Euro

Die Schulden der öffentlichen Haushalte in der Bundesrepublik sind 2010 so stark gestiegen wie nie zuvor: Der Schuldenstand betrug Ende vergangenen Jahres fast zwei Billionen Euro - 304,4 Milliarden Euro oder 18 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt mit. Dies war der höchste absolute Schulden-Zuwachs innerhalb eines Jahres seit Bestehen der Statistik. Die Pro-Kopf-Verschuldung stieg damit auf nunmehr 24.450 Euro. Diesen Artikel weiter lesen

Die vorläufigen Zahlen umfassen die Kreditmarktschulden und Kassenkredite und beziehen sich auf die Kernhaushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie die jeweiligen Extrahaushalte. Zu dem Anstieg trugen demnach wesentlich die im Jahr 2010 neu gegründeten Bad Banks bei: So ließen allein die Übertragung von Risikopapieren der Hypo Real Estate in die FMS Wertmanagement sowie die Stützungsmaßnahmen der Ersten Abwicklungsanstalt für die WestLB den Schuldenstand zum Jahresende um 232,2 Milliarden Euro steigen.

Die Schulden des Bundes wuchsen bis Ende 2010 auf gut 1,28 Billionen Euro - das ist ein Plus von 230,3 Milliarden oder 21,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den Zahlen enthalten sind unter anderem die Schulden der FMS Wertmanagement (189,6 Milliarden Euro), des Sondervermögens Finanzmarktstabilisierungsfonds (28,6 Milliarden Euro) sowie des Investitions- und Tilgungsfonds (14,0 Milliarden Euro), die zur Bewältigung der Finanzmarktkrise gegründet wurden. Die Länder waren Ende Dezember 2010 mit gut 595,3 Milliarden Euro verschuldet (plus 13 Prozent), die Gemeinden und Gemeindeverbände mit knapp 119,4 Milliarden Euro (plus 4,9 Prozent).

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Mon, 21 Feb 2011 11:08:22 -0800 Rafael Nadal plant Tennisakademie in Manacor http://steuerberater-mallorca.posterous.com/rafael-nadal-plant-tennisakademie-in-manacor http://steuerberater-mallorca.posterous.com/rafael-nadal-plant-tennisakademie-in-manacor

24 Jahre alt und neun Grand-Slam-Titel, davon fünfmal bei den French Open, zweimal in Wimbledon sowie jeweils einmal bei den Australian Open und den US Open.

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Rafael Nadal kündigt Tennisakademie in Manacor an

Auch ein Museum und ein Sitz für die Stiftung des Tennisstars sind im Gespräch

­­"Ich zerbreche mir schon seit Jahren den Kopf darüber, und jetzt endlich ist der richtige Zeitpunkt gekommen." Mit diesen Worten hat der Tennisstar Rafael Nadal am Freitag (18.2.) auf Mallorca die Gründung einer privaten Tennisakademie angekündigt. Das Zentrum soll in Manacor stehen, weltweit Maßstäbe setzen und seinen Namen tragen, so der Weltranglisten-Erste. In der Akademie sollten Talente aus der ganzen Welt zu Profis ausgebildet werden.

Nach Erteilung der Baugenehmigung könnten die Bauarbeiten bereits im Herbst beginnen. Nadal machte keine Angaben zur Höhe der Investition, bei der Stadtverwaltung von Manacor ist jedoch von rund 15 Millionen Euro die Rede. Geplanter Standort ist ein Gelände neben dem jetzigen kommunalen Tenniszentrum. Die Akademie soll über 15 bis 25 Plätze verfügen sowie auch über ein Gebäude zur Unterbringung der Tennisschüler. Auch ein Rafael-Nadal-Museum und der Sitz der Stiftung des Tennisspielers könnten auf dem Gelände Platz finden.

Viel Lob gab es für die Pläne von den Politikern, die bei der Präsentation anwesend waren. "Wir sind stolz, dass Rafa unsere Stadt ausgewählt hat für dieses weltweite Pionierprojekt", so Bürgermeister Antoni Pastor. Balearen-Premier Francesc Antich lobte die Investition als vorbildlich.

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Sun, 20 Feb 2011 08:42:15 -0800 Mallorca-Immobilien: Schwache Nachfrage bei großem Angebot http://steuerberater-mallorca.posterous.com/mallorca-immobilien-schwache-nachfrage-bei-gr http://steuerberater-mallorca.posterous.com/mallorca-immobilien-schwache-nachfrage-bei-gr

Zum Hypothekenwert zurückgenommene Wohnungen minderer Qualität aus Baupleiten versuchen die Banken jetzt los zu werden. Die Immobilienmakler sind Unglücklich über die neue Konkurrenz. "Wenn Interessenten zur Bank gehen und eine Hypothek beantragen, werden sie von dieser gleich als potenzielle Kunden abgefangen".

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Immobilien auf Mallorca: Nach unten ist noch immer Luft

Bestandsaufnahme nach zwei Krisenjahren: Vor allem auf dem heimischen Immobilienmarkt ist die Preisanpassung noch nicht zu Ende

Noch stehen die Kräne still. Noch müssen unverkaufte Immobilien aus den Boomzeiten von Mallorcas Immobilienmarkt      an den Mann gebracht werden.

Noch stehen die Kräne still. Noch müssen unverkaufte Immobilien aus den Boomzeiten von Mallorcas Immobilienmarkt an den Mann gebracht werden.  Foto: Ramón

Auf dem spanischen Immobilienmarkt ist die Krise noch lange nicht ausgestanden. Der Wirtschafts­wissenschaftler Pep Aguiló von der Balearen-Universität (UIB) geht davon aus, dass die Preise auch zwei Jahre nach Ausbruch der Wirtschaftskrise noch weiter fallen werden. „Spanienweit haben wir erst die Hälfte des Weges ­geschafft", sagt er. Auf den Balearen seien die Aussichten zwar dank des internationalen Marktes mit hochpreisigen und hochwertigen Immobilien etwas besser. „In diesem Segment kann man quasi am Horizont schon das Ende der Krise ausmachen." Ansonsten aber sei die Lage auch auf den Inseln weiter schwierig.

Wo früher Häuser und Wohnungen zweistellige Preissteigerungen pro Jahr hinlegten, mussten nach dem Platzen der Immobilienblase die Verkaufspreise auf breiter Front nach unten korrigiert werden. Es ist eine Korrektur, die ungleichmäßig verlief und je nach Segment unterschiedlich stark ausfiel. Aguiló geht davon aus, dass die Preise seit Ausbruch der Krise auf den Balearen um acht bis neun Prozent pro Jahr gefallen sind. Insgesamt liege das bisherige Minus bei den Immobilienpreisen auf den Inseln bei 16 bis 20 Prozent. Auch die Immobilienbewertungsgesellschaft Tinsa schätzt in einem am 9. November veröffentlichten Bericht, dass die Wohnungspreise auf den Balearen insgesamt um 17,7 Prozent seit Krisenausbruch zurückgegangen sind. Die spanische Regierung machte im Oktober das Minus auf den Inseln seit 2008 bei 15 Prozent fest.

Ende 2008 wurde noch versucht, die Preise zu halten, 2009 gerieten sie in Bewegung, 2010 ins Rutschen. Besonders dramatisch ging dieser Prozess bei Neubauwohnungen in Urbanisationen vonstatten. Hier fielen die Preise laut Aguiló im Schnitt zwischen 15 und 18 Prozent pro Jahr.
Für die begehrten Immobilien an der Küste hingegen hat der Wirtschaftswissenschaftler der UIB nur einen durchschnittlichen Preisrückgang von jährlich rund 5 Prozent ausgemacht. Vor allem die vorwiegend von Ausländern nachgefragten höherklassigen Objekte in guten Lagen wie zum Beispiel in erster Meereslinie seien nur geringfügig von der Preisanpassung betroffen gewesen. Aguiló bestätigt damit die Einschätzung bekannter ausländischer Immobilienunternehmer.

Entsprechend hat sich auch das Verhalten der Käufer verändert. Akzeptiert werden nur noch Objekte, bei denen der Interessent alle Wünsche erfüllt sieht (siehe Interview S. 6), andernfalls werden zuweilen hohe Preisnachlässe ausgehandelt. Dass die Statistiken mitunter ungenau ausfallen, liegt auch daran, dass der in offiziellen Zahlen nicht berücksichtigte Schwarzgeldanteil bei Immobiliengeschäften (Unterverbriefung) starken Schwankungen unterworfen war. Während vor der Einführung des Euros als Bargeld im Jahr 2000 die Käufer noch einmal kräftig unter die Matratze langten, um ihre Peseten loszuwerden und damit den Boom weiter befeuerten, dürfte danach der Anteil an dinero negro wegen der immer strengeren Kontrollen der Steuerbehörden kontinuierlich zurückgegangen sein.

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Thu, 17 Feb 2011 02:32:52 -0800 Untitled http://steuerberater-mallorca.posterous.com/43324570 http://steuerberater-mallorca.posterous.com/43324570
Ein Wunder ist geschehen: Die Kathedrale von Palma wurde in die Türkei versetzt.Das sind zwei Anzeigen eines englischen Reiseveranstalters. Das Foto wurde von einem Mallorquiner gemacht. Dieser spazierte durch die Strassen von Porthsmouth und war sehr ueberrascht, als er die Posters in einem Reisebuero sah. Dieses Reisebuero bietet Reisen in die Türkei an, mit Fotos der Kathedrale und vom Almudaina-Palast. Auf einem anderen Plakat erscheint sogar ein Foto der Mauern von Alcudia und der romantischen Bucht von SantanyiDas sind zwei Anzeigen eines englischen Reiseveranstalters. Das Foto wurde von einem Mallorquiner gemacht. Dieser spazierte durch die Strassen von Porthsmouth und war sehr ueberrascht, als er die Posters in einem Reisebuero sah. Dieses Reisebuero bietet Reisen in die Türkei an, mit Fotos der Kathedrale und vom Almudaina-Palast. Auf einem anderen Plakat erscheint sogar ein Foto der Mauern von Alcudia und der Cala Romantica in Santanyi.

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Sun, 13 Feb 2011 11:51:40 -0800 Spanisches Gewerbeimmobilienmarkt 2010 steigte 33% gegenüber 2009 http://steuerberater-mallorca.posterous.com/spanisches-gewerbeimmobilienmarkt-2010-steigt http://steuerberater-mallorca.posterous.com/spanisches-gewerbeimmobilienmarkt-2010-steigt

Die Krise am Markt für Gewerbeimmobilien hat ähnliche Ausmaße angenommen wie das gerade abklingende Desaster bei den privaten Immobilien. Das Platzen der Blase im Markt der Gewerbeimmobilien ist in Spanien besonders zu spüren. Hunderttausende von Büro- und Handelsimmobilien stehen leer. über Nachfrage ist noch keine Spur zu sehen.

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Schlechtestes Quartal am spanischen Immobilienmarkt

Das Transaktionsvolumen auf dem spanischen Gewerbeimmobilienmarkt ist im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 22 Prozent auf 746 Millionen Euro gesunken. "Das ist der niedrigste Wert des Jahres", sagt Pablo Kindelán, DTZ Research in Spanien. "Der Rückgang der Aktivitäten zum Jahresende ist vor allem auf die erneute Unsicherheit bei den öffentlichen Finanzen in der Euro-Zone zurückzuführen." Gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet das Ergebnis dennoch ein Wachstum um 53 Prozent. Auch das Jahresergebnis 2010 von rund 4,1 Milliarden Euro liegt um 33 Prozent über dem Ergebnis von 2009. "Das höhere Jahresergebnis ist umso bemerkenswerter, da rund ein Drittel des Umsatzes 2009 von einem einzigen Deal, dem BBVA Portfoliodeal, getragen wurde."

Büro- und Handelsimmobilien dominieren das vierte Quartal

Im vierten Quartal dominierten Büroobjekte und Handelsimmobilien das Marktgeschehen. Mit 338 Millionen Euro und 350 Millionen Euro Investmentvolumen konnten die beiden Sektoren etwa 92 Prozent des Gesamtvolumens auf sich vereinigen. Der größte Deal des vierten Quartals war der Verkauf des Ballonti Shopping Centers von der Eroski Gruppe an die Deka für 116 Millionen Euro. Auch im Gesamtjahr 2010 waren Handels- und Büroimmobilien mit jeweils rund 30 Prozent Marktanteil die beherrschenden Assetklassen am spanischen Gewerbeimmobilienmarkt.

Inländer investieren wieder mehr in Spanien

Seit Beginn der Krise im Jahr 2007 dominieren ausländische Käufer den spanischen Investmentmarkt. Dies hat sich auch im vergangenen Jahr fortgesetzt. Für über die Hälfte des Investitionsvolumens zeichneten internationale Investoren verantwortlich. Insbesondere Fonds aus Großbritannien führen mit 14 Prozent die Investitionen an. "Dieses Jahr haben allerdings die nationalen Investitionen wieder aufgeholt und waren mit 46 Prozent für fast die Hälfte der Investitionen verantwortlich", erläutert Kindelán. "Die meisten ausländischen Investoren suchen langfristige Mietverträge, die eine kontinuierliche Einnahmequelle sichern, und größere Investitionsvolumina." Inländische Investoren kauften eher kleinere Objekte. "Die einheimischen Investoren wollen die Vorteile der aktuellen Wirtschaftslage auszunutzen. Sie suchen Zugang zu Objekten, die in der Vergangenheit für sie nicht erreichbar gewesen sind."

Leichte Abwärtsbewegung bei Spitzenrenditen

Die Anfangsrenditen für Spitzenobjekte haben sich nach einigen Jahren des Wachstums seit 2009 wieder stabilisiert. Aktuell liegt die Spitzenanfangsrendite für Büroobjekte bei 5,75 Prozent in Madrid und sechs Prozent in Barcelona, für Einzelhandelsobjekte bei 5,75 Prozent und für Industrie- und Logistikobjekte bei 7,75 Prozent. "Im laufenden und auch in den folgenden Jahren erwarten wir ein leichtes Absinken der Renditen über alle Sektoren", sagt Kindelán.
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Tue, 08 Feb 2011 10:12:36 -0800 Spanien: Mallorca und Kanaren werden teuerer http://steuerberater-mallorca.posterous.com/spanien-mallorca-und-kanaren-werden-teuerer http://steuerberater-mallorca.posterous.com/spanien-mallorca-und-kanaren-werden-teuerer

Europas zweitgrössten Reisenveranstalter Reiseveranstalter Thomas Cook rechnet mit Kosten von 24 Millionen Euro wegen Umbuchungen. Die Reiseveranstalter haben ihren Kunden kostenlose Stornierungen oder Umbuchungen angeboten. Ein Riesenverlust. Man habe Notfallpläne ausgearbeitet, um die finanziellen Einbußen so gering wie möglich zu halten.

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Spanien erwartet Tourismus-Boom wegen Unruhen in Tunesien und Ägypten

Wegen den politischen Unruhen in Tunesien und Ägypten, rechnet Spanien mit einem massiven Ansturm von Touristen noch in dieser Wintersaison. Reiseveranstalter gehen alleine für die Kanaren von bis zu 300.000 Urlaubern mehr aus.

Ägypten-Krise: Spanier erwarten Tourismusanstrum

Hotels auf den Kanaren und auf Mallorca sind momentan fast ausgebucht. Der Grund dafür sind die Unruhen in Ägypten und Tunesien. Tausende Urlauber die nach Ägypten oder Tunesien reisen wollten, wurden von den Reiseveranstaltern nach Spanien auf die Kanaren oder Mallorca umgebucht, berichtet der Tagesspiegel.

Auf den Kanarischen Inseln werden alleine 300.000 zusätzliche Urlauber bis zum Ende der Wintersaison, also bis Ende April, erwartet. Die Reisebranche in Mallorca geht sogar davon aus, dass deutsche Urlauber den Spaniern in dieser Saison die Hotelzimmer wegnehmen. Verbandspräsidentin Sylvia Riera sagte: “Wir haben den inländischen Reiseveranstaltern dringend geraten, sich mit den Reservierungen zu beeilen, sonst werden sie im Sommer leer ausgehen”.

Spanien: Mallorca und Kanaren werden teuer

Die wachsende Nachfrage lässt die Preise für Reisen nach Spanien ansteigen. Alleine die Unruhen in Tunesien wirkte sich im Januar bereits auf die Reisepreise für die Kanaren aus. Laut dem Reiseportal HolidayCheck.de lagen die Preise für alle Pauschalreisen auf den Kanaren 8,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Auch Mallorca kostete in den vergangenen Monaten rund 10 Prozent mehr.

Auch die Türkei hofft auf Zuwachs

Ein Sprecher des türkischen Ministeriums für Tourismus sagte der Zeitung “Vatan”, dass niemand im Land erfreut sei über die Unruhen in Ägypten und Tunesien. Es sei aber eine Tatsache, dass die Unruhen einige Urlauber abschrecken und diese dann die Türkei als Urlaubsziel bevorzugen könnten.

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Thu, 03 Feb 2011 13:45:27 -0800 Neues DBA Deutschland-Spanien unterzeichnet http://steuerberater-mallorca.posterous.com/neues-dba-deutschland-spanien-unterzeichnet http://steuerberater-mallorca.posterous.com/neues-dba-deutschland-spanien-unterzeichnet

Das geltende deutsch-spanische Doppelbesteuerungsabkommen aus dem Jahr 1966 ist eines der ältesten deutschen Doppelbesteuerungsabkommen. Das neue Abkommen soll nach Ratifizierung durch die Parlamente in Kraft treten.

Neues Doppelbesteuerungsabkommen mit Spanien unterzeichnet

Bundesfinanzminister Dr. Schäuble und die spanische Vizepräsidentin Salgado haben heute am Rande des deutsch-spanischen Regierungstreffens in Madrid ein neues Doppelbesteuerungsabkommen [Glossar] unterzeichnet.

Hierzu erklärt das Bundesministerium der Finanzen:

Das geltende deutsch-spanische Doppelbesteuerungsabkommen aus dem Jahr 1966 ist eines der ältesten deutschen Doppelbesteuerungsabkommen. Da dieses Abkommen durch die wirt­schaftliche Entwicklung Spaniens überholt ist, soll es durch einen modernen, den Anforderungen der gegenwärtigen wirtschaftlichen Verhältnisse besser angepassten, Vertrag ersetzt werden. Die Verhandlungen über ein neues Abkommen wurden im Jahr 2006 aufgenommen und konnten nunmehr durch Unterzeichnung des neuen Abkommens erfolgreich abgeschlos­sen werden.

In seiner Struktur und seinem Inhalt entspricht das neue Abkommen weitestgehend anderen neueren deutschen Ab­kommen dieser Art und orientiert sich in Aufbau und Wirkungsweise an dem aktuellen Musterabkommen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

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Thu, 03 Feb 2011 13:29:27 -0800 Merkel besucht Spanien http://steuerberater-mallorca.posterous.com/merkel-besucht-spanien http://steuerberater-mallorca.posterous.com/merkel-besucht-spanien

Bienvenida Misses Marschall ! Perdón, señora Merkel !

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Lob für ReformbemühungenMerkel stärkt Spanien den Rücken

Bei den deutsch-spanischen Regierungskoalitionen würdigt Kanzlerin Merkel den Reformprozess, mit dem Madrid gegen die Schuldenkrise vorgeht. Es gebe daher keinen Anlass zu Spekulationen über die finanzielle Stabilität des Landes, sagt sie. Zudem wird ein neuen Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die von Spanien eingeleiteten Wirtschaftsreformen gelobt. Spanien habe bereits seine Hausaufgaben gemacht und sei auf dem rechten Weg, sagte Merkel auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem spanischen Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero in Madrid. Am Rande des deutsch-spanischen Treffens wurde auch ein neues Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet.

Merkel und Zapatero fordern mehr Wettbewerbsfähigkeit von der EU.

Merkel antwortete auf die Frage, ob Spanien wie Irland Hilfe aus dem europäischen Rettungsschirm benötige, die spanische Regierung habe mit Rückhalt der Arbeitgeber und der Gewerkschaften bereits Reformen umgesetzt. Es gebe daher keinen Anlass zu Spekulationen über die finanzielle Stabilität des Landes. Zuvor hatte sich die Kanzlerin mit Zapatero und mehreren Ministern beider Länder zu Regierungskonsultationen getroffen, bei denen unter anderem der EU-Gipfel am Freitag in Brüssel vorbereitet werden sollte.

Beide Länder haben zudem eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas gefordert. Die Staaten der Europäischen Union müssten sich nicht nur gegenseitig Hilfe leisten, sondern sich auch an den Besten in der Welt messen, sagte Merkel. Nur so könne der Wohlstand gewahrt werden. Die Kanzlerin will auf dem anstehenden EU-Gipfel in Brüssel zusammen mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy die Idee zu einem Pakt für Wettbewerbsfähigkeit vorstellen. Die Staaten der Euro-Zone sollten darüber beraten, ob sie zu einem solchen Pakt bereit seien, sagte Merkel.

Schuldenbremse als Vorbild

Merkel sagte in einem Interview mit dem spanischen Fernsehen, dass es keine Krise des Euro gebe, jedoch in einigen Ländern eine Schuldenkrise bestehe. Als mögliches Mittel zur Sanierung des Staatshaushalts führte die Kanzlerin die Verankerung einer Schuldenbremse in der Verfassung nach deutschem Vorbild an. Merkel wies zudem die Idee gemeinsamer Euro-Bonds zurück, versicherte aber, dass sich Deutschland weiterhin gegenüber den anderen Mitgliedern der Euro-Zone solidarisch verhalten werde.

Am Rande der deutsch-spanischen Regierungskonsultationen unterzeichneten Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Spaniens Wirtschaftsministerin Elena Salgado ein neues Doppelbesteuerungsabkommen. Da das vorherige Abkommen von 1966 stamme, sei es "durch die wirtschaftliche Entwicklung Spaniens überholt", erklärte das deutsche Finanzministerium. Die Verhandlungen wurden demnach 2006 aufgenommen. Der neue Vertrag orientiert sich an einem Musterabkommen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

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Mon, 31 Jan 2011 08:23:04 -0800 Untitled http://steuerberater-mallorca.posterous.com/41540582 http://steuerberater-mallorca.posterous.com/41540582

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Mon, 31 Jan 2011 07:46:48 -0800 Spanien: Rente mit 67 ?! http://steuerberater-mallorca.posterous.com/spanien-rente-mit-67 http://steuerberater-mallorca.posterous.com/spanien-rente-mit-67

Was nuetzt diese Reform, wenn nur wenige arbeiten? Wenn es so weiter geht, wird man in Spanien nicht mal mit 70 eine Rente bekommen, weil nicht genügend Beiträge eingezahlt werden und weil die Sozialkosten durch das Arbeitslosengeld aufgefressen werden. Spanien ist Weltmeister in Arbeitslosen: 4,7 Millionen Menschen leiden darunter. Das sind 20,33% der Arbeitskräfte. Bei Jungendlichen sogar 40%. In 1,3 Millionen Haushältern arbeitet keiner der Angehörigen. Und es gibt keine Aussicht auf eine Verbesserung. (Spanische Bevölkerung: 47 Millionen).

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Spanier künftig später in Rente

In Spanien wird man bald erst mit 67 in den Ruhestand gehen. Pünktlich zum angekündigten Zeitpunkt bekommt Zapatero seine umstrittene Reform über die Ziellinie und setzt den nächsten Meilenstein im Wirken gegen die Schuldenkrise.

MADRID. Die Sozialpartner in Spanien haben sich über die Rentenreform geeinigt. Das gab das Arbeitsministerium gestern bekannt. Somit wird Premier José Luis Rodríguez Zapatero wie vor einigen Wochen versprochen pünktlich ein Gesetzesprojekt vorlegen können. Die Rentenreform ist neben der Reform des Arbeitsmarktes, die schon größtenteils abgeschlossen ist, ein wichtiger Bestandteil von Zapateros Agenda gegen die Schuldenkrise. Der Regierungschef will so Investoren davon überzeugen, dass es das Land mit dem Sparen ernst meint.

Spaniens Ministerpräsident Zapareto legt pünktlich Gesetzentwurf vor. Quelle: Reuters

Spaniens Ministerpräsident Zapareto legt pünktlich Gesetzentwurf vor. Quelle: Reuters

Zwar wurde der Inhalt des Rentenkompromisses noch nicht offiziell vorgestellt. Den Informationen zufolge, die schon an die spanische Presse durchsickerten, wird das Pensionsalter von derzeit 65 Jahren auf 67 Jahre erhöht. Die Höhe der Rente wird in Zukunft auf Basis der letzten 25 Berufsjahre berechnet. Bisher lagen den Kalkulationen die letzten 15 Arbeitsjahre zugrunde.

Premier muss Investoren überzeugen

Von der Rente mit 67 gibt es allerdings einige Ausnahmen. So können solche Arbeiter, die mindestens 38,5 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben, weiterhin mit 65 Jahren in Rente gehen und trotzdem den vollen Rentensatz erhalten. Die Spanier, die jetzt in Rente gehen, haben in der Regel sehr früh angefangen zu arbeiten. Zwei Drittel von ihnen haben 35 Jahre oder mehr in die Rentenkassen eingezahlt. Schwerer wird die Reform den heute Jungen fallen: In Spanien sind derzeit 40 Prozent der unter 25-Jährigen arbeitslos gemeldet, viele haben nur eine schlechte oder gar keine Ausbildung und entsprechend schlechte Berufsaussichten.

Die Regierung hatte ursprünglich gefordert, dass die Verrentung mit 65 erst nach 41 Jahren Beitragszahlung möglich sein solle, musste aber nachgeben, um die Zustimmung der Gewerkschaften zu bekommen. Derzeit müssen Rentner 35 Jahre lang eingezahlt haben, um in den Genuss der kompletten Rente zu kommen. Um überhaupt einen Rentenanspruch zu bekommen, müssen sie mindestens 15 Jahre lang gezahlt haben, daran wird sich durch das Gesetz nichts ändern. Eine Frühverrentung ist künftig ab 63 statt ab 61 Jahren möglich.

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Tue, 25 Jan 2011 10:46:00 -0800 Spanische Sparkassen finden 20 Milliarden Euro oder werden verstaatlich http://steuerberater-mallorca.posterous.com/spanische-sparkassen-finden-20-milliarden-eur http://steuerberater-mallorca.posterous.com/spanische-sparkassen-finden-20-milliarden-eur

Spanische Sparkassen und Schwache Banken sollen eine Eigenkapitalquote von 8,5 Prozent erreichen oder ihre Kapitalreserven bis Herbst erhöhen. Sonst werden Sie verstaatlich.

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SpanienSchwache Banken sollen verstaatlich werden

Die spanische Wirtschaftsministerin Elena Salgado kündigte heute an, dass das hoch verschuldete Euroland zukünftig schwache Banken verstaatlichen möchte. Mit einer Aufstockung der Kapitalreserven will Spanien das Finanzsystem stabilisieren und so das Vertrauen der Investoren stärken.

Im Kampf gegen die Finanzkrise knöpft sich die spanische Regierung schwache Banken vor. Können die Institute neue Eigenkapital-Anforderungen nicht erfüllen, werden sie teilweise verstaatlicht, wie Wirtschaftsministerin Elena Salgado am Montag ankündigte. Mit der Aufstockung der Kapitalreserven wolle Spanien das Finanzsystem stabilisieren und das Vertrauen der Investoren stärken.

Die spanische Wirtschaftsministerin Elena Salgado kündigte heute an, dass das hoch verschuldete Euroland zukünftig schwache Banken verstaatlichen möchte. Mit einer Aufstockung der Kapitalreserven will Spanien das Finanzsystem stabilisieren und so das Vertrauen der Investoren stärken.
Im Kampf gegen die Finanzkrise knöpft sich die spanische Regierung schwache Banken vor. Können die Institute neue Eigenkapital-Anforderungen nicht erfüllen, werden sie teilweise verstaatlicht, wie Wirtschaftsministerin Elena Salgado am Montag ankündigte. Mit der Aufstockung der Kapitalreserven wolle Spanien das Finanzsystem stabilisieren und das Vertrauen der Investoren stärken.

Das hoch verschuldete Euroland könnte sich mit dem Schritt eine Entlastung verschaffen. Falls Spanien dieses Problem aus eigener Kraft stemmt, dürften Spekulationen über eine Flucht unter den EU-Rettungsschirm verstummen.

Alle Geldinstitute müssen nach Aussage der Ministerin ab September über eine Eigenkapitalquote von mindestens acht Prozent verfügen. Bislang lag der Wert bei sechs Prozent. Für nicht an der Börse notierte Banken werde eine noch höhere Quote verlangt. Die Regierung gehe davon aus, dass Spaniens Banken maximal 20 Milliarden Euro an frischem Kapital benötigten, ergänzte Salgado. Die Summe könnte gänzlich von privaten Investoren aufgebracht werden. Einige Experten hatten den Rekapitalisierungsbedarf sogar auf über 100 Milliarden Euro geschätzt.

Von 2007 bis 2010 hätten die Banken Verluste von schätzungsweise 92 Milliarden Euro angehäuft, fügte Salgado hinzu. Vor allem mit den krisengeschüttelten Sparkassen wolle die Regierung bei der Rekapitalisierung zusammenarbeiten. Im Herbst solle bekanntgegeben werden, welche Banken frisches Kapital benötigten. Der staatliche Bankenrettungsfonds FROB solle jene Banken mit Kapital versorgen, die die neuen Anforderungen nicht erfüllen könnten.

Die traditionell im Hypothekengeschäft stark engagierten Sparkassen (Cajas de Ahorros) kämpfen nach dem Platzen einer Immobilienblase mit Problemkrediten in ihren Bilanzen. Die regional agierenden Cajas gelten daher als Achillesferse des Bankensektors. Über den Fonds FROB waren bereits mehr als elf Milliarden Euro in den Sektor gepumpt worden, ohne das Problem nachhaltig lösen zu können. Die spanische Notenbank hatte schon 2010 eine Konsolidierung des Sparkassensektors angestoßen.
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Fri, 21 Jan 2011 23:59:53 -0800 Wie wird eine spanische Immobilien in Deutschland versteuert http://steuerberater-mallorca.posterous.com/wie-wird-eine-spanische-immobilien-in-deutsch http://steuerberater-mallorca.posterous.com/wie-wird-eine-spanische-immobilien-in-deutsch

Wie Sie eine spanische Immobilie in Deutschland versteuern müssen.

Hier lesen Sie alles, was Sie als Eigentümer einer spanischen Immobilie über steuerliche Fragen in Deutschland wissen müssen, vorausgesetzt, Sie sind in Deutschland ansassig. Nutzen Sie alles, was die Gesetze und der Europaische Gerichtshof ermöglichen.

1. Mieteinkünfte

Eigentümer sind verpflichtet, die in Spanien eingenommenen Mieteinkünfte anzugeben. Mieteinkünfte werden gemäß Doppelbesteuerungsabkommen sowohl in Deutschland als auch in Spanien versteuert. In Spanien betragt der Steuersatz 24 %. Die in Spanien gezahlten Steuern werden auf die deutsche Steuerlast unter Progressionsvorbehalt angerechnet.

2. Wie macht man Mietverluste in Deutschland steuerlich geltend

Bei einer saisonbedingten Vermietungszeit von mindestens 75 Prozent der ortsüblichen Zeit sind Kosten absetzbar (Bundesfinanzhof Az. IX R 80/94).

Achtung:
Die spanische Wohnung muss mit einer Gewinnabsicht vermietet oder verpachtet werden. Alles, was in diesem Zusammenhang dann zu investieren ist, kann von der Steuer abgesetzt werden. Wer Aufwendungen für die teilweise Fremdvermietung geltend machen will, muss darstellen können, dass die Vermietung des Feriendomizils Überschüsse erzielen wird. Und zwar in einem Prognosezeitraum von 30 Jahren (Bundesfinanzhof 29.8.2007, Az. IX R 48/06). Sonst stufen die Finanzbeamten die spanische Immobilie wegen langfristiger geringer Mietertrage bei hohen Unterhaltskosten als “Liebhaberobjekt” ein. Mit der Folge, dass die Eigentümer keine Verluste steuerlich geltend machen können.
Verluste zu deklarieren, ist nicht so schwer wie es scheint. Wird der Kauf der vermieteten spanischen Immobilie durch eine Hypothek finanziert, sind die Zinsen abzugsfahige Kosten. Des Weiteren wird die Abschreibung des Gebaudes als abzugsfahige Kosten anerkannt (wenn Sie weiter lesen, können Sie noch mehr zu diesem Thema in Punkt 5 erfahren), sowie Kommunale Steuern und Gebühren, Instandhaltung und Reparaturen, und Hausversicherung.
Wie gesagt, das deutsche Steuerrecht erlaubt den Kostenabzug. Erst seit 2010 ist dies auch in Spanien erlaubt.

3. Spanische Mietverluste ermöglichen die Anwendung des negativen Progressionsvorbehaltes in Deutschland

Bis vor kurzem lehnte das deutsche Finanzamt den negativen Progressionsvorbehalt ab, wenn die auslandischen Immobilien Verluste erwirtschafteten.
Der negative Progressionsvorbehalt reduziert den Steuersatz, der in Deutschland für alle anderen Einkommen angewandt wird: Gehalt, Unternehmereinkommen oder Kapitalertrage. Resultat: es werden weniger Steuern bezahlt.

Seit 2006 haben mehrere Urteile zu Gunsten der Steuerzahler entschieden. Zu den bedeutendsten gehören das BFH-Urteil vom 20/09/2006 (AZ. IR 13/02, BFH / NV 2007 S.410) und EUGH-Urteil vom 21/02/2006 (AZ C-152/03).
Das letzte Urteil in diesem Zusammenhang ist vom Europaisches Gerichtshof vom 15. Oktober 2009 (AZ C-35/08). Das Urteil können Sie hier nachlesen.
Das Urteil kommt zu dem Schluss, dass die unterschiedliche steuerliche Behandlung der Inland gegenüber den Auslandsimmobilien gegen die europaischen Vorschriften der Kapitalverkehrsfreiheit verstößt. Somit gehören spanische Mietverluste in Ihre deutsche Steuererklarung.

5. So können Sie mehr steuerliche Vorteile erzielen

Das bereits erwahnte Urteil des Europaischen Gerichtshofes vom 15/10/2009 (AZ C-35/08) ist auch zu dem Schluss gekommen, dass es der Kapitalverkehrsfreiheit widerspricht, nur die degressive Abschreibung auf Inlandsimmobilien und nicht auf Auslandsimmobilien zu erlauben. Folge: Anstatt der linearen Gebaudeabschreibung von 2% p.a., können die ersten drei Jahre mit 7% p.a., die nachsten sechs Jahre mit 5% p.a., die darauffolgenden 6 Jahre mit 2% p.a. und dann mit 1,25% p.a. abgeschrieben werden. Achtung: Dies gilt nur für Immobilien, die vor dem Jahre 2006 erworben worden sind, da die Einkommenssteuer die degressive Afa in diesem Jahr abgeschafft hat.

Die degressive Afa erlaubt in den ersten Jahren nach dem Kauf oder der Errichtung der vermieteten Spanienimmobilie den Gewinn zu drücken und sogar Verluste zu deklarieren. Somit ist es möglich, in Deutschland den negativen Progressionsvorbehalt anzuwenden, um einen niedrigeren Steuersatz für die Inlandseinkünfte anzustreben.

6. Eigengebrauch

Der Eigengebrauch einer in Spanien befindlichen Immobilie ist seit 1987 in Deutschland nicht mehr steuerpflichtig. Der mutmaßliche Ertrag durch Eigengebrauch besteht nicht mehr.
In Spanien ist dieses anders. Der spanische Staat sieht in der Eigennutzung einen fiktiven und deshalb steuerpflichtigen Ertrag, dessen Berechnung auf dem Katasterwert der Immobilie basiert und sich aus der alljahrlich von der Gemeinde für die Grundsteuer (IBI) ausgestellten Quittung entnehmen lasst. Aus den bereits revidierten Katasterwerten errechnet sich der steuerliche Ertragswert unter Anwendung eines Satzes von 1,1 % (andernfalls von 2 %). Dieser Ertragswert wird der allgemein, für die der beschrankten Steuerpflicht unterworfenen Ertrage geltenden Satz von 24 % unterworfen. Die in Spanien gezahlten Steuern werden auf die deutsche Steuerlast unter Progressionsvorbehalt angerechnet.

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Fri, 21 Jan 2011 23:52:32 -0800 Spanien macht sich in aller Welt lächerlich: Dolmetscher im Senat http://steuerberater-mallorca.posterous.com/spanien-macht-sich-in-aller-welt-lacherlich-d http://steuerberater-mallorca.posterous.com/spanien-macht-sich-in-aller-welt-lacherlich-d

Zapatero wollte einen Senat wie in Strassburg, in dem man sich mit hilfe von Kopfhörern und Dolmetschern verständigt. In Spanien gibt es jedoch einen kleinen Unterschied: alle, ja alle Abgeordneten sprechen die gleiche Sprache und zwar Spanisch. In einer sowieso schon desolaten Wirtschaftslage erlauben sich spanische Politiker, pro Senatssitzung 12.000 € aus dem Fenster zu werfen. Normalerweise sollte eine Sprache der Verständigung zwischen Menschen dienen. Zapatero hat es nun so weit gebracht, die spanische Sprache von einem Mittel zur Kommunikation zu einem Streitobjekt werden zu lassen.

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Sprachenreform führt zu Streit im spanischen Senat

Abgeordnete müssen ihre Rede künftig nicht auf Spanisch halten (Archiv)

Das kommt vielen spanisch vor: Im Madrider Parlament ist ein Sprachenstreit ausgebrochen, weil die Abgeordneten des Oberhauses in einer Plenarsitzung erstmals nicht nur auf Spanisch, sondern auch auf Katalanisch, Baskisch oder Galizisch debattieren durften.

Dies löste bei der konservativen Volkspartei (PP) heftige Proteste aus. Für die Parlamentarier, die die Regionalsprachen nicht verstehen, hatte eigens ein Dolmetschersystem eingeführt werden müssen. "So etwas gibt es in keinem normalen Land", empörte sich der PP-Parteichef Mariano Rajoy.

Die PP beklagte, dass die Abgeordneten Kopfhörer aufsetzen müssten, um sich verständigen zu können, obwohl alle Mitglieder des Senats Spanisch sprächen. Spanien mache sich damit in aller Welt lächerlich.

Hohe Kosten für Dolmetscher

Die rechtsliberale Zeitung "El Mundo" betonte am Mittwoch, für die Dolmetscher müssten pro Sitzung 12'000 Euro ausgegeben werden. "Damit gibt Spanien in Zeiten der Krise ein denkbar schlechtes Bild ab."

Demgegenüber erklärte der sozialistische Justizminister Francisco Caamaño: "Die neue Regelung macht uns als Gesellschaft stärker." Die Abgeordneten aller Parteien mit Ausnahme der PP hatten entschieden, dass in bestimmten Plenarsitzungen des Senats der Gebrauch der Regionalsprachen zulässig sei.

Bisher hatte dies nur für einzelne Ausschüsse gegolten. Im Unterhaus des Parlaments darf in den Debatten nur Spanisch gesprochen werden.

Abgeordnete müssen ihre Rede künftig nicht auf Spanisch halten (Archiv)
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Mon, 17 Jan 2011 11:36:33 -0800 Ex-Banker übergibt Steuer-CDs an Wikileaks http://steuerberater-mallorca.posterous.com/ex-banker-ubergibt-steuer-cds-an-wikileaks http://steuerberater-mallorca.posterous.com/ex-banker-ubergibt-steuer-cds-an-wikileaks

Lange galt die Schweiz als Paradies für Kleptokraten und Diktatoren alle Welt. Die US-Organisation Global Financial Integrity schätzt die Summe auf mehr als 150 Milliarden Dollar.
Ein Beispiel: Zur schrecklichen Bilanz des haitianischen Diktators Jean-Claude Duvalier "Baby Doc" zählen nicht nur viele tausend Tote, sondern auch einige hundert Millionen Dollar aus der Staatskasse gestohlenes Geld. Rund sieben Millionen Dollar davon landeten in der Schweiz. Mal sehen was jetzt da raus kommt. Vielleicht wundern wir uns mit den Banksalden von Politikern einigen Demokratien

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Ex-Banker übergibt Steuer-CDs an Wikileaks

Ein früherer Schweizer Bankdirektor hat der Enthüllungsplattform Wikileaks angeblich brisante Bankdaten überreicht. Sie könnten auch deutsche Steuerbürger belasten.

Flagge auf der Schweizer Botschaft in Berlin

Der Termin war sicher bewusst gewählt: Zwei Tage vor dem Beginn eines Prozesses gegen ihn hat der frühere Bankdirektor und selbst ernannte Whistleblower Rudolf Elmer CDs mit Daten von mutmaßlichen Steuerbetrügern an den Gründer der Internet-Plattform Wikileaks, Julian Assange, übergeben. Sie sollen die Namen, Vermögensangaben und Kontenbewegungen von rund 2000 Bankkunden enthalten, die ihr Geld in Offshore-Finanzplätzen angelegt haben und sich so Steuervorteile verschafften. "Wir werden diese Informationen so behandeln, wie wir alle anderen Informationen auch behandeln, die wir bekommen", sagte Assange. "Es wird eine vollständige Offenlegung geben."

Auch der Ort der Präsentation passt zum Thema: Der Londoner Frontline-Club ist ein Treffpunkt von Enthüllungsjournalisten. Der Club gewährte auch dem wegen Vergewaltigungsverdachts gesuchten Wikileaks-Mitgründer Julian Assange Unterschlupf, bis der sich der Polizei stellte.

Nun müssen möglicherweise auch deutsche Steuerpflichtige um ihre Reputation bangen. Die CDs enthielten Angaben zu Bankdaten und andere vertrauliche Informationen zu Multimillionären, internationalen Konzernen und Hedge-Fonds aus zahlreichen Ländern, darunter aus der Schweiz, den USA, Deutschland und Großbritannien. "Die Dokumente zeigen, dass sie sich hinter dem Bankgeheimnis verstecken, um möglicherweise Steuern zu vermeiden", sagt Elmer der Schweizer Zeitung Der Sonntag.

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Sun, 09 Jan 2011 14:28:19 -0800 Die Schuldenkrise in anderen Länder wird letztlich mit Geld des deutschen Steuerzahlers beendet http://steuerberater-mallorca.posterous.com/die-schuldenkrise-in-anderen-lander-wird-letz http://steuerberater-mallorca.posterous.com/die-schuldenkrise-in-anderen-lander-wird-letz

Das Schicksal des Euro hängt nach Einschätzung des amerikanischen Star-Ökonomen Nouriel Roubini an der Bereitschaft der Deutschen, mit Steuermitteln ihren europäischen Nachbarn zu helfen. "Allen Lösungen ist eines gemeinsam: Letztlich wird das Geld des deutschen Steuerzahlers dazu genutzt, die Schuldenkrise in anderen Ländern zu beenden".

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Roubini sieht deutschen Steuerzahler in der Pflicht

Der amerikanische Starökonom meint: Nur deutsches Geld kann die Euro-Krise beenden. Eine Pleitegefahr bestehe für die Bundesrepublik nicht. Den strikten Sparkurs sollte Deutschland seiner Ansicht nach unterbrechen.

Nouriel Roubini

Das Schicksal des Euro hängt nach Einschätzung des amerikanischen Starökonomen Nouriel Roubini an der Bereitschaft Deutschlands, mit Steuermitteln den europäischen Nachbarn zu helfen. "Allen Lösungen ist eines gemeinsam: Letztlich wird das Geld des deutschen Steuerzahlers dazu genutzt, die Schuldenkrise in anderen Ländern zu beenden", sagte Roubini dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zufolge. Weiter sagte er: "Natürlich kann die EU weiter darauf setzen, dass die Europäische Zentralbank die Drecksarbeit erledigt und Staatsanleihen von Problemstaaten aufkauft. Besser wäre aber, die Politik würde aktiv und vergrößert den Rettungsfonds, führt Euro-Anleihen ein oder meinetwegen einen Europäischen Währungsfonds." Der US-Ökonom war einer der wenigen Wirtschaftswissenschaftler, die die Finanzkrise 2008 vorhergesagt hatten.

Roubini kritisierte außerdem die Europäische Zentralbank (EZB): "Der Sparkurs, die zurückhaltende Geldpolitik der EZB, der gegenwärtig hohe Wert des Euro – all das passt ausgezeichnet für Deutschland und den Kern der EU. Doch was Deutschland nutzt, muss für die Länder am Rande der Gemeinschaft noch lange nicht gut sein."

Er kritisierte außerdem die starke Exportabhängigkkeit Europas: "Das deutsche Wachstumsmodell funktioniert mittelfristig weder für Deutschland noch für Europa. Deutschlands Wirtschaft hängt zu stark vom Export ab."
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